jean-pierre NADAU (1963)

Als Jugendlicher begeisterte sich Jean-Pierre Nadau sehr für Musik und Kino. Sein Zusammentreffen mit Chomo, einem Künstler, der als Einsiedler im Wald von Fontainebleau lebt, wird für ihn eine Offenbarung. Vier Jahre später beginnt er Zeichnungen mit Tusche auf Papier oder Leinwand zu fertigen, fantastische architektonische Kompositionen, deren Themen unter anderem Pferderennen, Radrennen oder französische Gärten sind. In einer Art „horror vacui“ illustriert Nadau tragikomische und abgründige Geschichten, die dicht aneinandergefügte architektonische Versatzteile und Figuren – häufig in sexuellem Kontext – zeigen, die beim Betrachten aus der Ferne geometrische Muster ergeben. Seine Werke sind in der Collection de l´Art Brut in Lausanne zu vertreten.