maria magdolna BALASSA (1953)

Balassa beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit geschichtlichen Figuren – oft starken Frauen, oder dem Kampf gegen Krankheit und Schmerz. Ihre Zeichnungen entstehen meist auf einem Farbabdruck, über den sie eine dünne Kontur aus schwarzer Tusche zieht, die sie mit Farbstiften sanft koloriert. Kaffee- oder andere Flecken bezieht sie dabei geschickt in die Darstellung ein. Häufig stellt sie ihre oftmals ägyptisch anmutenden Figuren im Profil dar, bislang auch frontal, wobei dies meist Perspektivenwechsel zur Folge hat. Der Illustration der thematisierten Person fügt sie blockförmige poetische Texte bei, so heißt es beispielsweise: „Was ist das, was schmerzt? Du hast dich selbst gespalten. König Starschnabel. Du klebst an mir wie ein nasses Blatt auf dem Asphalt.“