Leoš WERTHEIMER (1956, Prerov, Tschechien)

Leoš Wertheimer ist seit seinem 5. Lebensjahr fasziniert von Autos und Zügen und sie sind auch definitiv sein Haupt- und damit Lieblingsthema. Er begann 1997 auf ganz einfachem Einpackpapier Lokomotiven zu zeichnen. Seitdem hat er über 600 Lokomotiven gezeichnet und jede Einzelne gibt es auch wirklich, wobei er sagt, dass er keine Einzige auch nur zweimal gezeichnet hätte. Seit 2001 werden seine Arbeiten ausgestellt und für öffentliche und private Sammlungen angekauft. Leos Wertheimer lebt in Olomouc.

 

Er verwendet ein einfaches Packpapier für seine großformatigen Werke, die er auf die von ihm gewünschte Länge zuschneidet. Er weiß alles über die Lokomotiven, die er zeichnet, und so gibt es auf jedem Blatt, das er mit Blei- und Farbstiften ausführt, auch die genauen technischen Daten nachzulesen. Die Nummerierung der Zeichnungen ist durch die Zahl des jeweiligen „opus“ gegeben. Wertheimer spielt mit den Buchstaben und malt über die Lokomotive deren Namen und die Bahnlinie, auf der sie fährt. So liest man z. B.: „Skandinavische zeleznice, Lokomotiva c 1163 - Finsko“ oder „ Zeleznice U.S.A., staty Kalifornice + Washington, spol. Atchison, Topeka and Santa Fe, p. lok tridy 2900“.

 

Immer wieder bezog er die Umgebung der Lokomotiven mit ein und zeichnete die Bahnhöfe, und nachdem er die technischen Daten angegeben hatte, hat er auf dem Werk auch festgehalten, wie viel Zeit es in Anspruch nahm, es zu verfertigen. Das hat er mit dem Gugginger Künstler Johann Fischer gemeinsam.